Kung-Fu/Chan-Shaolin-Si

Chan Shaolin Si ist einer von vielen hunderten Kung-Fu-Stilen, die in den letzten Jahrhunderten entstanden sind.
Kung Fu wird im Westen meistens als Bezeichnung für verschiedene chinesische Kampfkunststile verwendet und bedeutet soviel wie "Etwas durch harte Arbeit Erreichtes". Dies bezeichnet den Aufwand an körperlicher und geistiger Energie, der in das Erlernen des jeweiligen Stils investiert wird.
Der chinesische Sammelbegriff für die chinesischen Kampfkünste ist Wushu.

Chan Shaolin Si wurde von Sifu Tse Dschero Khan Chen Tao Tse (nach Annahme der niederländischen Staatsbürgerschaft Gerald Karel Meijers) entwickelt und in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Nordrhein-Westfalen eingeführt. Ab 1974 übernahm Klaus Poestges, heute 10. Meistergrad, die weitere Verbreitung in Deutschland sowie in verschiedenen anderen europäischen Ländern.
Chan Shaolin Si ist eine intensive und umfassende Schulung von Körper und Geist, basierend auf einem philosophisch orientierten Kampfkunstsystem. Das Training setzt sich zusammen aus einer abwechslungsreichen und interessanten Mischung von Meditation, statischen Übungen, Basistechniken, Tierstilen und Selbstverteidigung.
Chan Shaolin Si ist eine auf dem Yin-Yang-Prinzip basierende Kombination von weichen, fließenden und harten, arretierenden Techniken. Das System beinhaltet als Grundlage den Drachenstil, der aus den Essenzen anderer Tierstile entwickelt wurde.